Zur Bedeutung dörflicher Vorgärten

Die Versteinerung vieler Vorgärten – egal ob im Dorf oder in der Stadt – nimmt mittlerweile ungeahnte Ausmaße an. Vermeintliche Pflegeerleichterungen, aber auch der Baumarktwahn und zunehmende Unwissenheit über pflegeleichte und gleichzeitig effektvolle Stauden- und Blühmischungen führen zu einer Verarmung der dörflichen Vorgärten und der Ortsbilder. Dies ist der Bogen, den mein Beitrag für die Stadt + Grün 2/2018 aufspannt. Ausgehend von der historischen Situation der Vor- und Bauerngärten werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie (Vor)gartengestaltung heute funktionieren könnte.

Die bewegte Stadt

Neben den Wasserthemen gehört DIE BEWEGTE STADT definitiv zu meinen Lieblingsthemen. Über “Bewegungsförderung und Bewegungsangebote für den Alltag – Bewegungsfördernde Freiraumplanung als Beitrag nachhaltiger Stadtplanung” beim Forum Zukunft Grünes Bauen am 25.07.2018 in Lahr. Der etwas sperrige Titel lässt dennoch erahnen, worum es ging: jenseits von Seniorenspielgeräten oder Federwipptieren für Kleinkinder ging es um die Gestaltung von Stadtraum, dass er zum Bewegen animiert und Lust macht, sich in ihm aufzuhalten. Ein vergnüglicher Nachmittag mit vielen alten Bekannten und anregenden Diskussionen auf der Landesgartenschau Lahr.

Zwischen Flut und Erlebnis

Wasser in der Stadt – zwischen Flut und Erlebnis. Damit beschäftigte sich die diesjährige Tagung Innenstadt des Netzwerkes Innenstadt NRW in Paderborn am 11. und 12. April 2018. Die Ressource Wasser im Spannungsfeld zwischen den Gefahren zunehmender Überflutung und der Schaffung von Wassererlebnissen in urbanen Freiräumen – ein weiter Bogen mit interessanten Referentinnen und Referenten. Mit einem Beitrag zur Faszination von Wasser und seiner Wiederentdeckung für die Stadtentwicklung und Stadtgestaltung konnte ich zum Gelingen der Tagung beitragen.

Tagungsdokumentation: Tagung_Innenstadt_2018_-_Dokumentation_web

Informationen zum Netzwerk Innenstadt unter: https://www.innenstadt-nrw.de/aktuell/

Neue Wege für Spiel und Bewegung

Wenn wir an Innenstädte denken, dann fallen uns meisten die Stichworte Einaufen, Kultur, Gastronomie ein. Mit den Themen Spielen und Bewegen, insbesondere für Kinder und Jugendliche bringt man die Innenstädte oder Altstädte weniger in Verbindung. Dabei sind Innestädte bedeutende Orte für alltägliche Bewegung und Spiel oder allgemeiner gesprochen für den Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen – als Besucher_innen, Schüler_innen, als Bewohnerinnen. Städte unter dem Aspekt der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu betrachten und für sie Anreize (und zwar ganz unabhängig von eingezäunten Spielplätzen zu schaffen) fördert die Entwicklung und Selbstständigkeit von Kindern, schafft Anreize für generationenübergreifendes Miteinander, macht Städte lebendiger und attraktiver, fördert die lebendige Stadt.

Bei den Spielraumtalks auf der messe Grünbau habe ich darüber gesprochen und das Spielraumkonzept für die Altstadt von Reutlingen vorgestellt.

neue Wege für Spiel und Bewegung

Wasserspiele und Verkehrssicherheit

Sieht man die oft wundervoll sprudelnden Wasserspiele und Brunnen in den Städten, so macht man sich zunächst kaum Gedanken darüber, dass sie als meist hochtechnisierte Bauwerke verschiedenen Ansprüchen für die Verkehrssicherheit genügen müssen. Neben baulichen Anforderungen wie Brüstungshöhen und Absturzhöhen oder der Vermeidung der Sturzgefahr spielt vor allem das Thema der Wasserqualität eine bedeutende Rolle.

Für die Betreiber sind diese Anforderungen nicht einfach zu erfüllen, denn Brunnen und Wassertechnik sind ein spezielles Gebiet, mit dem nicht wenige Planende und auch manche Betreiber überfordert sind.

Zu diesem Thema hat mich die FLL (Forschungsgesellschaft für Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau) als Expertin zu ihrer diesjährigen Jahrestagung nach Falkensee eingeladen. Mein Beitrag wurde im Jahresband der FLL: Verkehrssicherheitstage 2017 veröffentlicht

Die Stadt als Aktionsraum für Kinder

Wenn wir an Kinder und Stadt denken, fallen uns meist Kinderspielplätze ein. Dabei ist Stadt für Kinder die Stadt ein großer Aktions- und Erfahrungsraum, den sie für ihre Entwicklung zwingend brauchen. In einer Zeit, in der Kinder aus vermeintlich guten Gründen immer mehr geschützt werden – siehe Elterntaxis oder auch die weitgehend reglementierte, durchorganisierte und bewegungsarme “Freizeit” vieler Kinder – bleibt für die eigene Erfahrung von Kindern wenig Raum. Um so wichtiger, dass wir uns damit auseinandersetzen, welche Angebote eine Stadt – und hier vor allem auch die Innenstadt – bieten sollte, um Kindern die Erweiterung ihrer Erfahrungsräume zu bieten.

Damit setzt sich dieser Artikel auseinander (der eigentlich aus dem Jahr 2015 ist und aktuell in der Zeitschrift playground@landscape erschien.

playground@landscape_4_2017

Brunnen und Wasserspiele. in Stadt und Grün 08/2017

Brunnen und Wasserspiele schmücken unsere Städte. Sie bereiten aber auch viel Aufwand: in der Augustausgabe der Stadt+Grün habe ich darüber einen Artikel geschrieben, der sich mit dem Spannungsfeld von Funktion, Pflege und rechtlichen Normen auseinandersetzt.

Brunnen und Wasserspiele: Funktion, Nutzung und Pflege

StadtundGruen08_2017

Planungsverständnis urbaner Grün- und Freiräume

In der aktuellen Stadt + Grün (6/2017) habe ich in einem Beitrag zum Planungsverständnis urbaner Grün- und Freiräume geschrieben. Darin schreibe ich über Stadtgrün als Bestandteil urbaner Infrastrukturen, über die Notwendigkeit ressortübergreifender Zusammenarbeit für das Stadtgrün und über das Prinzip der Funktions- und Nutzungsüberlagerung bei der Planung von Freiräumen.

Zum Beitrag (PDF-Dokument, 3 MB)

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Herzlich Dr. Katrin Korth